Weltklimakonferenz Zähes Ringen um Einigung

Tanja Volz

Jedes Jahr findet die Weltklimakonferenz statt, in diesem Jahr in der Stadt Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Sehr viele Länder nehmen daran teil und sprechen über Klimaschutz. Sie suchen nach Lösungen, wie man die Erwärmung der Erde verlangsamen könnte. Das ist immer ein zähes Ringen.

Die Länder haben sich nun zum ersten Mal geeinigt, in Zukunft keine fossile Energie mehr zu nutzen. Das ist die Energie, die man aus Kohle, Gas oder Öl gewinnt. Dabei entsteht viel von dem klimaschädlichen Gas CO2. Allerdings geht es bei der Einigung in Dubai eher um eine Aufforderung, sich von der fossilen Energie abzuwenden, nicht um eine Pflicht. Viele Politiker und Politikerinnen finden, dass es ein deutlicheres „Stopp“ zu den fossilen Energien hätte geben sollen. Mehr als 100 Staaten hatten auf der Konferenz zuvor eine weitergehende Formulierung gefordert, nämlich einen kompletten Ausstieg. Denn in der Einigung wurden viele Hintertüren offen gelassen – beispielsweise für eine weitere Nutzung von Gas. Geeinigt hat man sich auch darauf, erneuerbare Energien besser zu nutzen und diese bis 2030 zu verdreifachen.

Und in Zukunft?

Wer den Klimawandel aufhalten möchte, setzt auf erneuerbare Energien. Also Windräder, Wasserkraftwerke und Solaranlagen. Es ist aber auch wichtig, weniger Energie zu verbrauchen. Indem man etwa Geräte herstellt, die weniger Strom brauchen. Zudem sollen arme Länder, denen der Klimawandel besonders zusetzt, Geld von reichen Ländern bekommen. Denn schließlich produzieren die reichen Länder viel mehr klimaschädliche Stoffe als arme Länder. Diese leiden aber stärker unter der Erderwärmung mit Dürren oder Überschwemmungen.