VfB Neuer alter Trainer

Bruno Labbadia soll es nun also richten. Der 56-Jährige wird der neue Trainer des VfB Stuttgart – und das bereits zum zweiten Mal. Von 2010 bis 2013 trainierte er die Mannschaft schon einmal.

Manche nennen Labbadia den Feuerwehrmann. Denn er gilt als der Trainer, der oft zu einem Verein in einer Notlage kommt – und dann den Abstieg verhindert. Das ist ihm bisher immer gelungen. Der VfB Stuttgart steht zurzeit auf dem 16. Platz in der Tabelle. 14 Punkte in 15 Spielen. Wenn die Rückrunde im Januar startet, soll es wieder aufwärtsgehen. „Der VfB ist bekanntermaßen nicht irgendein Club für mich. In Stuttgart habe ich über fast drei Jahre eine sehr wichtige Phase meiner Trainerkarriere verbracht und möchte nun dazu beitragen, dass der VfB in der Bundesliga bleibt“, sagt Labbadia. Nicht alle Fans sind von der Entscheidung begeistert. Manche befürchten, dass Labbadia die jungen Spieler, auf die man für die Zukunft gerade setzt, nicht genügend fördern wird.

Karriere im Fußball

Als Stürmer wurde Labbadia zweimal deutscher Meister – mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC Bayern München. Seit 2003 arbeitet er als Trainer, etwa beim Hamburger SV und bei Hertha BSC. Immer wieder musste er aber schon vor Vertragsende gehen.

Der Co-Trainer geht

Nachdem sich der VfB am 10. Oktober von Trainer Pellegrino Matarazzo getrennt hatte, übernahm Co-Trainer Michael Wimmer zunächst seine Aufgaben. Drei Heimsiege und drei Niederlagen waren das Ergebnis. Nun verlässt er den Verein. „Für mich ist jetzt der Moment gekommen, den nächsten Schritt zu gehen und eine neue Herausforderung anzunehmen“, sagt er.