Mark Forster "Ich liebe Comics aus Entenhausen"

„Ducktales, woohoo!“: Zu Beginn der neuen „Ducktales“-Folgen hören die Zuschauer nun immer den Titelsong von Mark Forster. Den Kinderreporterinnen Charlotte (9) und Emma (9) erzählt er, was er mit den Enten gemeinsam hat.

Emma: Warum singst du den neuen „Ducktales“- Song und nicht zum Beispiel den Song von „Bibi und Tina“?
Mark Forster: „Bibi und Tina“ ist doch voll die Mädchenserie! (Alle lachen.) Wie ist noch mal der Text: „Das sind Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina ...“, oder? Das ist eher etwas für meine Schwester, die hat das früher immer angehört. Da musst du also Natalie Forster fragen. Mark Forster macht lieber den neuen „Ducktales“-Song!

Charlotte: Also magst du „Bibi und Tina“ nicht?
Mark Forster: Naja ... ich habe bei meiner Schwester oft mitgehört. Also kenne ich ein paar Geschichten. Das würde ich aber natürlich nie zugeben!

Emma: Vier Kinder haben den Song mit dir zusammen aufgenommen. Was ist anders, wenn man mit Kindern im Tonstudio steht?
Mark Forster: Man muss das Mikrofon runterschrauben oder ganz viele Leitern holen, weil Kinder ja meist kleiner sind als erwachsene Leute. Spaß beiseite, ich mache wirklich gerne mit Kindern Musik. Sie haben einfach immer Bock Musik zu machen und weniger Angst vorm Singen und Tanzen. Darum ist das immer ein großer Spaß!

Charlotte: Hast du in den Comics nachgeschaut, als du den neuen Text geschrieben hast?
Mark Forster: Ein paar Ausschnitte und den Vorspann von den neuen „Ducktales“ konnte ich mir vorher schon anschauen. Aber ich war durch mein Leben perfekt auf diese Aufgabe vorbereitet: Ich liebe Comics, vor allem alle Sachen aus Entenhausen. Als Kind habe ich die alte Serie ganz oft geschaut, ich habe auch echt viele „Lustige Taschenbücher“ und die Zeitschrift „Mickey Maus“ gelesen. Manchmal lese ich das sogar heute noch.

Emma: Wenn du so einen riesigen Speicher wie Dagobert Duck hättest – was wäre darin?
Mark Forster: Am liebsten hätte ich natürlich so viel Geld wie Dagobert. Aber ich würde es in Scheine umwechseln. Ich befürchte, wenn ich vom Brett hineinspringen würde, gäbe es auf den Talern eine ziemlich harte Landung. Auf Scheine fällt man wahrscheinlich weicher.

Charlotte: Mit wem kannst du dich eher vergleichen, mit Donald oder mit Dagobert?
Mark Forster: Also Dagobert ist ja megareich, superschlau und mutig. Donald ist superfaul, immer pleite und ganz schön tollpatschig. Ich wäre gerne eher wie Dagobert, obwohl der ja total geizig und nicht so sympathisch ist. Ich mochte den aber immer ganz gerne. Aber wahrscheinlich bin ich doch eher wie Donald. Auch wenn der sich oft aufregt ... Ich kann mich nicht entscheiden. Vielleicht bin ich doch eher wie einer von Tick, Trick und Track. In der neuen Serie hat nur noch Tick ein Käppi auf, also ist er mir natürlich am sympathischsten!

Charlotte: Tick, Trick und Track erleben ja viele tolle Abenteuer. Ist dein Leben als Musiker auch so turbulent?
Mark Forster: Das kann ich eigentlich nicht behaupten. Als Sänger verbringt man ganz schön viel Zeit im Tonstudio. Wenn man den ganzen Tag überlegt, wie das Schlagzeug klingen soll, ist das nicht sehr turbulent. Trotzdem ist man als Musiker auch viel unterwegs, trifft viele tolle Leute und erlebt auch Abenteuer. Aber nur selten mit Monstern ... Abgesehen von „The Voice Kids“ natürlich, da ist ja Max Giesinger dabei. (Lacht.)

Emma: Sitzt du nächstes Jahr wieder in der Jury?
Mark Forster: Das ist immer ein großes Geheimnis. Wenn ich das verraten würde, würde ich sofort zu Staub zerfallen. Deswegen mache ich das natürlich nicht.

Emma: Was hast du schon getan, um dich vor deinen Fans zu verstecken?
Mark Forster: Vor meinen Fans muss ich mich natürlich nicht verstecken! Aber ich habe das große Glück, dass ich meine Verkleidung immer dabei habe: Ich müsste nur meinen Bart abrasieren, eine andere Brille aufsetzen und auf mein Käppi verzichten. Dann würde mich wahrscheinlich keiner erkennen.

Charlotte: In „Sowieso“ singst du, dass alles, was kommt, gut wird. Passt das Lied auch zu deinem Leben?
Mark Forster: Ja klar! Das war das erste Lied, das ich für das Album „Tape“ geschrieben habe. Und genauso habe ich mich gefühlt, als ich angefangen habe, das neue Album aufzunehmen. Ich schätze, dass es Ende des Jahres erscheinen wird. Dafür habe ich übrigens wieder mit Kindern gearbeitet: Ich war in Afrika, in Uganda, und habe mit dem berühmtesten Kinderchor der Welt gesungen, dem African Children’s Choir. Das war auch ganz toll!


Mark Forster: Der 34-Jährige war zuletzt sehr häufig im Fernsehen zu sehen und zu hören: 2015 saß er erstmals in der Jury von „The Voice Kids“, seit 2017 ist er auch Coach bei „The Voice of Germany“. In der Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ war er etwa neben Johannes Strate von Revolverheld und The Boss Hoss zu sehen. Trotzdem hat der Sänger mit polnischen Wurzeln noch Zeit für seine eigene Musik und will in den kommenden Monaten sein viertes Album veröffentlichen.