^ Ein Fall für Paul: Warum wird man rot? - Wissen - Stuttgarter Kindernachrichten

Ein Fall für Paul Warum wird man rot?

...möchte Sandra, 13 Jahre alt, wissen.

Liebe Sandra,

ach, ist das peinlich und unangenehm! Da steht man vor der Klasse und kann eine Frage nicht beantworten! Oder es gibt ein dickes Lob für das schön gemalte Bild! Es gibt viele Situationen, in denen man einfach rot wird im Gesicht. Die wenigsten Menschen finden das gut, weder Erwachsene noch Kinder. Doch es ist nichts zu machen. Denn das Rotwerden kann man mit dem Willen nicht steuern. Rotwerden ist zunächst einfach mal ein Zeichen dafür, dass das Gesicht schnell richtig gut durchblutet wird. Das wird gesteuert durch das sogenannte vegetative Nervensystem. Auf dieses hat man keinen Einfluss. Das ist auch gut so, denn es ist dafür zuständig, dass im Körper alles funktioniert, was man zum Überleben braucht: beispielsweise die Atmung, die Verdauung, der Herzschlag und die Durchblutung der Organe – eben auch der Haut. Kommt der Körper in Stress, etwa an der Tafel im Schulunterricht, wird er in Alarmbereitschaft versetzt. Und ruck, zuck wird die Durchblutung gesteigert, die Blutgefäße der Haut weiten sich, damit mehr Blut durchfließen kann. Im Gesicht und Hals gibt es besonders viele kleine Blutgefäße, daher ist ein gute Durchblutung hier sofort zu sehen. Bei hellhäutigen Menschen ist das noch viel besser zu erkennen als bei Menschen mit dunkler Haut.


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