Ein Fall für Paul Mit den Augen laufen

Marco (8): „Lieber Paul, kannst Du mir sagen, wie sich Seesterne fortbewegen?“

Lieber Marco,

wenn Seesterne sich fortbewegen, benutzen sie dazu ganz viele kleine Füßchen und Saugnäpfe. Die befinden sich unter ihren Armen. An der Spitze der Arme haben die Seesterne übrigens auch ihre Augen. Klar, sie haben ja keinen Kopf! Geht ein Seestern auf Nahrungssuche, sucht er mit seinen Füßchen Halt an einem festen Gegenstand oder am Meeresboden. Dort saugt er sich mit den Saugnäpfen fest. Zum Schluss verkürzt der Seestern seine Muskeln am vorderen Arm und zieht den Körper hinterher. Da der Seestern für diese Art der Fortbewegung sehr viel Kraft braucht, kommt er an einem Tag höchstens zehn Meter voran. Sehr schnell ist er also nicht. Mit ihren Saugnäpfen können sich Seesterne auch prima festhalten. Und sie können sogar geschlossene Muschelschalen mit ihnen öffnen. So gelangen die Seesterne an ihr Fressen: das Muschelfleisch. Wenn ein Seestern einen Arm oder sogar seinen halben Körper verliert, ist das übrigens nicht so schlimm. Nach einer Weile wächst er einfach nach.