Ein Fall für Paul Körpereigene Heizung

Passend zur kalten Jahreszeit fragt Mara (9): „Wieso zittern wir?“  

Liebe Mara,

wenn es draußen kälter wird, zieht man sich eine dicke Jacke an, trinkt Tee und dreht die Heizung auf. Doch manchmal hilft das alles nichts, und man friert trotzdem. Dein Körper will aber warm bleiben und muss es sogar, um zu funktionieren. Der Körper muss also einen Weg finden, Wärme entstehen zu lassen. Hier kommt das Zittern ins Spiel. Beim Zittern ziehen sich unsere Muskeln zusammen und entspannen sich wieder. Das passiert ganz schnell und ganz oft hintereinander. So entsteht eine Bewegung. Und weil Bewegung Wärme erzeugt, wird unser Körper bei diesem Muskelzusammenspiel aufgeheizt.
Zittern ist sozusagen deine körpereigene Heizung. Diese springt immer dann an, wenn alle äußeren Heizversuche nicht mehr ausreichen. Wenn du also mal wieder richtig frierst, ist Bewegung ein gutes Mittel, um Wärme zu erzeugen. Mach zum Beispiel ein paar Hampelmänner. So kannst du selbst Wärme erzeugen, bevor dein Körper die Notheizung einschaltet.